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Die wichtigsten Vitamine

 

Vitamin A

(schärft die Augen)

Regelt die Zellteilung und Entwicklung von Gewebe, schützt Schleimhäute in Lunge, Darm und Harnwegen. Sichert normale Entwicklung des Embryos im Mutterleib und spielt wichtige Rolle bei der Fortpflanzung.


Hauptlieferanten sind Karotten, Leber, Grünkohl, Spinat, Milchprodukte, Fisch. Zwei mittelgroße Karotten decken bereits die Mindestdosis von 0,8mg pro Tag.



 

Vitamin B

(Thiamin, stärkt die Nerven)

Wichtiger Faktor im Kohlenhydrat- und Energiestoffwechsel. Es ist für die Energiegewinnung und -speicherung verantwortlich. Stärkt Nervenbahnen und bestimmte Muskelgruppen (Herz).


Erhöhter Bedarf: Alkoholiker, Schwangere, Senioren, Menschen mit Schilddrüsenproblemen. Im Vollkorn, Weizenkeimen, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Eiern, Hefe und Milch. (Tagesbedarf: 1mg)



 

Vitamin B5

(Panthothensäure, bremst Stress)

Wichtige Funktionen im ganzen Stoffwechsel. Einfluss auf Abbau von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen und auf Körperwachstum. An Bildung vor Hormonen wie Wachstums-, Stress- und Sexualhormonen beteiligt. Förderung des Haarwachstums und der Wundheilung


Mangel selten, da in vielen Nahrungsmitteln. Ausnahme: Alkoholiker (Alkohol hemmt die Aufnahme) Pille kann bei Frauen zu verminderter Aufnahme fürhen. Tagesbedarf: 6mg täglich, in Fleisch, Getreide, Pilzen, grünem Gemüse, Hefe und Nüssen.



 

Vitamin B6

(Pyridoxin, lässt es sprießen)

Unterstützt Eiweiß- und Fettstoffwechsel. An Bildung von Hormonen beteiligt, stimuliert Abwehrzellen. Überdosierung kann zu Taubheitsgefühlen in Händen und Füßen bis zur Nervenschädigung führen.


Schwangere, Raucher und Alkoholiker haben erhöhten Bedarf. Der tägliche Bedarf beläuft sich auf 1,2mg. Enthalten in Fisch, Weizenkeimen, Sojabohnen, Zuckermelonen, Kohl, Reis und Eiern.



 

Vitamin B12

(gut für Blut)

Sammelbegriff für verschiedene Stoffe, die unter dem namen Cobalamin zusammengefasst werden. Es ist wasserlöslich und wir in großen Mengen in der Leber gespeichert. Für die Bildung von Blutzellen im Knochenmark und für fehlerfreie Blutgerinnung verantwortlich. Am Aufbau des Nervensystems beteiligt, sorgt für psychisches Wohlbefinden.


Mangel: bei Veganern, die keine tierischen Produkte essen, Magenkranken, Schwangeren. Antibiotika, Rheumamedikamente, Präparate gegen Magengeschwüre, Cholesterinsenker und Pille können Aufnahme behindern. Hauptlieferanten: Schweinefleisch, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Sojabohnen, Milch, Weizenkeime, Fisch.



 

Vitamin E

(schützt die Zelle)

Wirkt antioxidativ, schützt Körperzellen vor schädlichen Substanzen (Sauerstoffradikalen). Soll bei Gefäßverkalkungen, Zuckerkrankheit und Gelenkentzündungen helfen.


Wichtige Vitamin E-Quellen (Tagesbedarf von 12mg) sind Roggen- und Weizenkeime, Hülsenfrüchte, Leinsamen, Nüsse, Pflanzenöle.



 

Folsäure

(bildet Blut)

An vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Zentrale Rolle bei Zellteilung, indem sie für die Weitergabe der genetischen Information sorgt. In Zusammenarbeit mit Vitamin B12 für die Blutbildung im Knochenmark verantwortlich, beeinflusst Nerventätigkeit im Körper


Mangel eventuell bei Schwangeren. Tagesbedarf 0,4mg. Gefährdet: Menschen mit Erkrankungen der Verdauungsorgane oder die bestimmte Medikamente (z.B. Antibiotika) einnehmen. In grünem Blattgemüse, Kürbis, Karotten, Zuckermelonen, Marillen, Erdbeeren, Bohnen, Leber.



 

Vitamin C

(gut für die Abwehr)

Antioxidative Wirkung. Schützt Zellen vor Radikalen. Stärkt Immunabwehr, unterstützt Bildung von Bindegewebe. Ermöglicht Aufnahme von Eisen aus pflanzlicher Nahrung, wehrt krebserregende Nitrosamine, die bei der Verdauung aus Nitrat im Essen gebildet werden, ab. Positiver Einfluss auf Hormonhaushalt und Psyche.


Schwangere und Raucher haben höheren Bedarf. Mindesttagesdosis beträgt 100 mg. Enthalten beispielsweise im grünen Paprika. Weitere Lieferanten sind Kirschen, Johannisbeeren, Kiwis, Tomaten, Grünkohl, Broccoli, Rosenkohl und Kartoffeln.



 

Vitamin H

(Biotin, verschönert das Haar)

Wichtige Rolle im menschlichen Stoffwechsel. Sorgt für reibungslose Funktion von Schweißdrüsen, Nervensystem und Knochenmark und ist an Bildung männlicher Geschlechtshormone, Blutzellen und Haut beteiligt.


Aufnahme (Tagesdosis 0,03mg) kann bei Rauchern oder Menschen, die große Mengen an Eiweiß konsumieren, gestört sein. Quellen: Leber, Eigelb, Tomaten, Sojaprodukte, Hefe, Milch, Reis, Haferflocken und Hülsenfrüchte.



 

Vitamin K

(stoppt Blutungen)

Besteht aus vielen Verbindungen. Wichtige Stoffe sind Vitamin K1, das von Pflanzen und Vitamin K2, das von Darmbakterien gebildet wird. Vitamin K steuert in der Leber die Synthese von Eiweißstoffen, die regulierend in die Blutgerinnung eingreifen.


Mangel steht in Verdacht eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Osteoporose zu spielen. Gute Lieferanten: grüne Blattgemüse, Eier, Soja- und Distelöl. Drei Esslöffel Spinat decken den Tagesbedarf von 0,07mg.



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